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Sonntag, 4. Oktober 2015

Mein September


Im September...
  • war ich in Berlin bei meiner Freundin und meinem Patenkind
  • habe ich vietnamesichen Glasnudelsalat in Friedrichshain gegessen
  • habe ich auf dem Rückweg eine kurze Stippvisite bei meinen Eltern gemacht
  • habe ich mich pünktlich mit dem Beginn des Herbstes erkältet (eine Klimaanlage in einem Berliner Museum war schuld)
  • war die Familie des Freundes zu Besuch in Ulm und die Neffen haben bei uns übernachtet: wir waren auf dem Markt, im Café, in der Buchhandlung, im Tiergarten, auf dem Ulmer Münster und haben uns mit den Clowns auf dem Münsterplatz amüsiert
  • hat der Alltag nach drei Wochen Urlaub wieder begonnen
  • habe ich noch einmal den Sommer genossen, bevor der Herbst Einzug erhielt
  • haben wir das Ende der Sommerferien in unserer Lieblingspizzeria gefeiert
  • musste ich auf dem Fahrrad morgens schon wieder Handschuhe tragen
  • war ich auf einem Street Food Markt in der Ulmer Friedrichsau
  • habe ich "Boyhood" gesehen und "Downton Abbey Staffel 4"
  • habe ich gelesen: "Girl on the train" auf der Fahrt nach Berlin, "Nur wer fällt lernt fliegen" von Anna Gavalda und "Alles so leicht" von Meg Haston
  • waren wir auf dem Geburtstag der Schwiegermama und haben leckerstes Gulasch gegessen
  • waren wir beim Blautopf wandern
Der September war wieder von Alltag geprägt. Und kam mir schon ziemlich kalt und herbstlich vor. Aber das passt schon. #alltaghatauchwas #halloherbst15

Kommt gut in den Oktober!
Anne

Montag, 12. Mai 2014

12 von 12 im Mai // 12 Dinge, die mir gute Laune machen.


1) Eine alternative Street Art Tour durch Berlin mit anschließendem Bummel über den Markt am Maybachufer. Auch wenn ich letztes Jahr schon viel Street Art in Friedrichshain entdeckt habe, habe ich auf dieser Tour noch viel Neues gesehen und erfahren. Vielleicht schreibe ich demnächst noch einen ausführlicheren Bericht.

2) Kuchen backen nach einem Rezept von Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe. Ich habe den Kuchen mit folgenden Abwandlungen gemacht: wie im Original habe ich Himbeeren genommen, den Zucker habe ich um 50 g reduziert (was ich dann fast doch zu wenig fand), statt Creme fraiche habe ich Schmand genommen (da war noch ein Becher im Kühlschrank) und den Guss aus Puderzucker und Milch habe ich weggelassen. 
Dem Liebsten hat es besonders gut geschmeckt, obwohl er sonst bei Obst im Kuchen doch immer so skeptisch ist!? Die Zuckerkruste ist wie schon bei den himmlischen Muffins der Kracher, finde ich.

3) Endlich gibt es wieder Erdbeeren...

4) ... und sie tummeln sich sogar auf Kanaldeckeln. Oder ist das eher ein Vorbote auf die Kirschensaison?

5) Flieder aus dem Garten. Der riecht so gut. Und die Häschen dürfen es sich auch nach Ostern noch ein Weile drunter bequem machen.

6) Glückskeksspruch: Es zählt nicht die Zeit, sondern was Du aus ihr machst. Wie wahr.

7) Dieses Lied. Ich könnte es die ganze Zeit rauf und runter hören. Sooo schön! 

8) Kaffee trinken in Berlin. An jeder Ecke gibt's 'nen Coffeeshop mit gutem Kaffee wie hier bei Katie's Blue Cat in Neukölln. Ach ja, das ist übrigens ein 'Flat White', kein schnöder Cappuccino, ja ja. Ich habe mich immer gefragt, was das sein soll. Der einzige Unterschied scheint aber zu sein, dass der Milchschaum kunstvoll gestaltet wird - mit 'Latte Art'. Was es nicht alles gibt.

9) Joggen gehen. Nach der langen Rückfahrt von Berlin hatte ich das dringende Bedürfnis, mich zu bewegen. Und gestern auch. Herrlich, wenn ich meinen Rhythmus gefunden habe!

10) Patrick Salmen. Und seine Ode an den Bart (rostrotkupferbraunfastbronze).

11) Schwabe sein. Mein Umzug ins Ländle jährt sich im Mai zum achten Mal und ja, ich muss sagen, ich fühle ich mich hier sehr wohl und mittlerweile ziemlich heimisch. Sogar in Berlin landete ich bei der Brezel Company und fühlte mich durch diesen Aufkleber ertappt. :-) 

12) In Europa zu leben. Man mag manchmal genervt sein von seltsamen Bestimmungen, die das EU-Parlament so ausheckt, dennoch können wir uns glücklich schätzen, in Europa zu leben. Und deshalb gehe ich auf jeden Fall zur Europa-Wahl am 25. Mai. Wenn ihr wie ich auch noch nicht genau wisst, wen ihr wählen sollt, konsultiert doch mal den Wahl-O-Mat.

++++

12 Fotos vom 12. Mai gibt es vielfach bei Draußen nur Kännchen.

Samstag, 10. August 2013

Berlin - Street Art III: RAW-Tempel

So, heute gibt's die nächste Portion Street Art aus Berlin. Die wollte ich eigentlich schon letzte Woche zeigen, aber der Urlaub ist mir dazwischengekommen :-).

Nachdem ich mehr oder weniger den ganzen Nachmittag durch Friedrichshain gelaufen war, erwartete mich hinter der Mauer in der Revaler Straße noch ein Street Art-Highlight.
Der RAW-Tempel (ehemalige Reichsbahn-Wartungswerkstatt) ist ein Gelände voller Kultur mit einer Skatehalle, einer Kletterwand, den Clubs Cassiopeia und Suicide Circus, einem Open-Air-Kino und eben gaaanz viel bunter Street Art. Zu meiner Lieblingstageszeit, dem Prä-Abend (wie Sheldon aus "Big Bang Theory" sagen würde), hätte ich dort gerne noch etwas länger verweilt, aber leider reichte die Zeit nur für ein paar Fotos. Es hat trotzdem Spaß gemacht!

Mehr Berliner Street Art zeige ich euch hier und hier. Und ein paar Bilder aus Berlin habe ich noch - da müsst ihr durch :-). Dann aber (fast) ohne Street Art.








Und weil ich's nicht lassen kann und noch ein paar Bilder nicht untergebracht sind:


























Sonntag, 28. Juli 2013

Berlin - Street Art II: Intimes Kino


































































Hui, das ist schon ein ziemlicher Street-Art-Foto-Overkill heute, ich geb es zu. Die Bilder stammen alle (bis auf das letzte) vom "Intimen Kino" in Friedrichshain bzw. von der Wand daneben. Intimes Kino - schon der Name ist toll, oder? Und er hat nichts damit zu tun, dass hier irgendwelche Schmuddelfilmchen gezeigt werden oder wurden, obwohl ich diese Assoziation zugegebenermaßen auch hatte :-). Stattdessen gibt es ein interessantes Filmprogramm, ein Café und eben eine Besonderheit: eine Street-Art-Wand der Extraklasse, die sich immer wieder verändert. Vor ein paar Jahren, als ich schon einmal da war, war noch nicht so viel zu sehen.

Jedenfalls stand ich vor dieser Wand und war erst einmal erschlagen von der Fülle der Bilder. Aber nach und nach kristallisierten sich immer mehr Einzelbilder und Details heraus. Besonders gut gefällt mir zum Beispiel das Mädchen mit dem bunten Schmetterling. Wie ihr auf dem zweiten Foto in der Mitte sehen könnt, hat es nur etwa DIN A3-Größe.

Für einen Kinobesuch hatte ich natürlich keine Zeit. Leider, denn ich hätte große Lust, mal wieder einen guten Film im Kino zu sehen. Bei der Hitze würde sich ein Kinobesuch jetzt auch anbieten, oder? Open-Air-Kino wäre auch prima, aber leider laufen aktuell keine Filme, die mir zusagen oder die ich nicht schon kenne.

Für mehr Berliner Street Art aus Friedrichshain klickt mal hier. Und im Laufe der nächsten Woche gibt es noch mehr Street Art.

Alles Liebe
Anne

Sonntag, 21. Juli 2013

Berlin - Street Art I

Hey Ihr Lieben,

mein Berlin-Trip am letzten (verlängertem )Wochenende war anders als ich ihn mir vorgestellt hatte, aber trotzdem schön und es hat mir gut getan, mal wieder rauszukommen. Da ich schon einige Male in Berlin war, stand sowieso kein klassisches Sightseeing auf dem Programm, aber ich dachte doch, dass ich ein wenig mehr Zeit für mich zum Stöbern und Entdecken haben würde. Da ich aber bei meiner Freundin mit zwei kleinen Kindern zu Besuch war, fühlte es sich zeitweise eher wie ein Praktikum im Familienalltag an ;-) Sehr aufschlussreich. Sehr anstrengend. Sehr schön. Die Kleinen sind aber auch einfach zuckersüß und mit meiner Freundin hatte ich viele interessante Gespräche. Und wir waren sogar mit den zwei Kindern und einem Riesenschiff an Geschwister-Kinderwagen im Museum, im Martin-Gropius-Bau in dieser Ausstellung. Das war wirklich eine ganz neue Erfahrung für mich *lach*.

Einen Tag habe ich aber für mich genutzt und bin mit dem Fahrrad durch Kreuzberg und Friedrichshain gegondelt. Selbst mit einer Schrottscheese (Kennt ihr das Wort? Meine Freunde hier in Ulm hatten es noch nie gehört) ohne Gangschaltung und Bremsen (aber immerhin mit Rücktritt) geht das prima. Das Fahrrad ist im Sommer in Berlin einfach das perfekte Verkehrsmittel! 

Wenn ihr schon länger hier lest, wisst ihr, dass ich Street Art mag. Friedrichshain ist in dieser Hinsicht ein echtes Mekka. Hier kommt der erste Teil einer wahren Bilderflut, die ich dort einfangen konnte. Ein Tipp: es lohnt sich in Hauseingänge zu schauen, da verstecken sich gerne interessante Motive.


Im Laufe der nächsten Woche gibt es hier noch mehr Berliner Street Art zu sehen.

Alles Liebe
Anne


Donnerstag, 9. Mai 2013

Zeit für mich. Beauty is where you find it.



Berlin, Friedrichshain, 2010

Zeit für mich...

...kann ich manchmal besonders genießen, wenn ich allein unter Menschen in einem gemütlichen Café sitze, am besten in einer fremden Stadt. Bei einem Milchkaffee oder einer heißen Schokolade Leute beobachten und ihren Gesprächen lauschen, Postkarten an liebe Freunde schreiben, den Gedanken nachhängen, im Hintergrund läuft ruhige Musik. Vielleicht bleibt noch Muße, um ein wenig im Tagebuch zu schreiben oder zu lesen... Oder um Fotos anzugucken, die ich auf der Städtetour geknipst habe... Und kaum versieht man sich's, sind ein, zwei Stunden um und ich habe wieder genug Energie gesammelt, um weiterzuziehen. Herrlich!

Mein Beitrag zum Thema "Zeit für mich" bei Beauty is where you find it.

luzia pimpinella BLOG | beauty is where you find it #63 ein wöchentliches fotografie projekt | a weekly photography challenge