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Montag, 8. Juni 2015

Mein Mai




Im Mai...
  • habe ich mich über das üppige Grün gefreut, die gelben Rapsfelder und die Löwenzahnwiesen
  • habe ich bei einer Wanderung im Wald einen Fuchs gesehen
  • war ich traurig
  • habe ich Wiesenblumen gepflückt
  • waren meine Eltern am Pfingstwochenende zu Besuch
  • waren wir am Blautopf und auf der Schwäbischen Alb
  • haben meine Eltern und die Schwiegermama sich kennengelernt
  • haben wir Spargel gekocht (klassisch mag ich ihn eigentlich am liebsten - mit Kartoffeln und Schinken und etwas gebräunter Butter oder Croutons)
  • waren wir im "Hirschen" in Schlattstall essen
  • ist der VfB nicht abgestiegen und der Freund war am Abend dermaßen gut gelaunt - es war eine Freude!
  • habe ich Erdbeer-Rhabarber-Kompott gekocht (so lecker in Kombination mit Quark, Milchreis, Joghurt oder auch pur)
  • haben meine Backkünste mich im Stich gelassen (die Himbeer-Muffins sind nicht aufgegangen und die Trockenhefe im Pizzateig hat nicht gewirkt, so dass wir improvisierte Pfannenfladen backen mussten - die übrigens auch ganz lecker waren)
  • habe ich mich vom Vogelgezwitscher bezaubern lassen
  • fanden der Freund und ich den Film "Kings of summer" richtig toll
  • haben wir beide "Der Circle" gelesen
  • habe ich mich wieder in die Schicksale von "Call the Midwife" (Staffel 2) vertieft und entsetzt festgestellt, dass Staffel 3 und 4 noch gar nicht in Deutschland erschienen sind

Der Mai war okay, aber es ging mir nicht so gut. Der Juni hat im Vergleich zum Mai schon gewonnen. Kein Wunder nach einer Woche Sommer und Urlaub. Heute hat es zwar den ganzen Tag geregnet, aber das wird schon wieder. Sommer, ich wär dann so weit! Ihr auch?

Anne

Dienstag, 19. Mai 2015

Mein April


Im April...
  • habe ich Ostern mit meiner Familie gefeiert
  • war ich endlich mal wieder im Theater bei einer tollen Tanz-Gala in Kassel
  • habe ich meinen Liebsten vermisst, der in der Karibik Segeln war, und mich riesig gefreut, als er wieder zurück war
  • habe ich mehr als sonst gelesen (Das Dorf der Mörder, Der Rosie-Effekt, Warten auf Wunder, Letztendlich ist uns das Universum egal)
  • habe ich mich an der Blütenpracht erfreut 
  • haben wir selber einen bunten Tulpenstrauß vom Feld geholt
  • ist meine kleine Großcousine geboren worden
  • habe ich Blogilates für mich entdeckt
  • habe ich endlich meine Steuererklärung gemacht
  • war ich mit einer Freundin frühstücken und habe endlich mal wieder ihre kleine Tochter gesehen 
  • habe ich Kohlrabi zu meinem neuen Lieblingsgemüse erkoren
  • habe ich erstmalig Tortillafladen selbstgebacken, außerdem Möhrenkuchen, Buchweizen-Bananen-Muffins und Low Carb-Pancakes
  • war ich auf vielen Konzerten (Kapella Petra und Benzin, Lestat Vermon, Get Well Soon)

Ja, auch der April war ein guter Monat mit Ostern, mit Familie, mit schönem Wetter. Alles neu macht der Mai. Ich finde, der Mai ist einer der schönsten Monate im Jahr, wenn alles so grün und saftig ist und es schön warm, aber noch nicht so heiß draußen ist. Leider hat er mir bisher eher Kummer gebracht. Aber nicht nur und das geht auch vorbei. Ich bin fast sicher, im nächsten Monatsrückblick wieder eine positive Bilanz zu ziehen. Euch alles Gute! 

Anne

Montag, 6. April 2015

Mein März


Im März...
  • waren wir mit Freunden thailändisch essen
  • bin ich mal wieder Auto gefahren, als wir die liebsten Neffen besucht haben
  • habe ich beruflich viele schöne Veranstaltungen organisiert und erlebt und die nächsten Projekte geplant
  • habe ich einige neue Rezepte ausprobiert (Blumenkohl-Linsen-Curry, Glasnudelsalat, Lycopin-Reisbowl...)
  • haben wir zeitweise jeden Abend Salat gegessen
  • habe ich grüne Smoothies für mich entdeckt
  • war ich endlich zum ersten Mal in diesem Jahr im Kino (Still Alice)
  • habe ich "Call The Midwife" geguckt
  • war ich bei einer Kosmetikbehandlung 
  • habe ich meine Cousine in München besucht und wir waren am Starnberger See in einem Museum (Buchheim Museum der Fantasie)
  • war ich bei einem tollen Tanzstück (Escape from Flatland) und auf einem schönen Konzert (Liv)
  • habe ich das erste Spaghetti-Eis auf den Holztreppen an der Donau gegessen
  • war ich begeistert von den blauen Blütenteppichen im Park und habe dort einen Igel gesehen, der gerade aus dem Winterschlaf erwacht war
  • war ich joggen, habe Pilates und Yoga gemacht und an einem Nia Playshop teilgenommen 
  • hat mir die Zeitumstellung ein wenig zu schaffen gemacht
  • habe ich im Bikini auf dem Balkon in der Sonne gesessen und am Ende des Monats gefroren

Der April macht was er will. So ging der Monat los mit Regen, Wind, Hagel, Schnee und Sonne im Wechsel. Gut, dass ich über Ostern bei meinen Eltern bin, denn im Südwesten soll das Wetter eher scheußlich sein. 

Einen abwechslungsreichen April wünsche ich euch!
Anne

Sonntag, 1. Juni 2014

Köstlicher Erdbeer-Trifle im Glas


Ich bin voll im Erdbeerwahn! Jedes Mal wenn Markt ist, kaufe ich gleich 2 Schalen mit den süßen Beeren (oder Nüssen, wenn ihr drauf besteht ;-)) und schnippel sie in mein Müsli oder in einen Shake oder aber auch in den Salat.




Aber manchmal muss es etwas ganz Besonderes sein, um die Erdbeere so richtig zu würdigen. Da kam mir der Feiertag am Donnerstag sehr gelegen. Wir hatten uns abends zum Grillen bei Freunden verabredet und ich zeichnete für den Nachtisch verantwortlich. 

Bei der Recherche nach Erdbeer-Desserts bei brigitte.de stieß ich auf diese Erdbeerschichtspeise im Glas. Erdbeer-Trifle klingt aber besser, oder? Trifle habe ich das erste Mal in England gegessen, als wir vor vielen, vielen Jahren meine damals dort lebende Großtante besucht haben. Seitdem mache ich es immer wieder gern.
Ursprünglich bedeutet "Trifle" einfach nur "Kleinigkeit". Als Dessert besteht ein Trifle aber in der Regel aus mehreren Schichten aus Biskuit- oder Keksboden (der gerne mit Alkohol getränkt wird), Früchten und etwas Sahnigem. Es gibt also tausende Variationsmöglichkeiten. Und wenn man die Zutaten in Gläser schichtet, ist das Ganze auch noch richtig hübsch anzusehen, oder? 




Der Nachtisch kam beim Grillen so gut an, dass alle fragten, ob ich beim nächsten Mal nicht mehr mitbringen könnte. Und der Liebste und ich waren zugegebenermaßen froh, dass wir zuhause noch zwei Gläser im Kühlschrank stehen hatten und am nächsten Tag noch einmal davon naschen konnten.

Es war jedenfalls ein toller Abend! Nicht nur wegen des Nachtischs, sondern vor allem wegen unserer Freunde und ihren süßen Kindern. Es gab lecker Gegrilltes, Salate und Drinks und eine lustige Partie Leitergolf. Kennt ihr nicht? Na, ich bis dahin auch nicht. Leitergolf ist ein tolles Outdoorspiel, bei dem man versucht, eine Bola (ein Seil mit je einer Kugel bzw. einem Golfball an jedem Ende) auf eine der drei Sprossen einer Leiter zu werfen. Dafür bekommt man 1-3 Punkte, je nachdem um welche Sprosse in welcher Höhe sich das Seil wickelt. Eine genaue Beschreibung, wie das Spiel funktioniert, findet ihr hier.
Ich war zwar nicht so erfolgreich, aber wir hatten jede Menge Spaß! Ich kann das Spiel nur empfehlen - für Erwachsene und Kinder! (Empfohlen wird das Spiel schon ab 3 Jahren. Die Dreijährige von unseren Freunden hat aber recht schnell die Lust verloren, ihr fünfjähriger Bruder hatte schon mehr Spaß daran.)
 


Erdbeer-Trifle im Glas

ca. 10 kleine Gläser
 
Für den Bröselboden:
80 g Löffelbiskuits
40 g Butter
2 EL Milch
500 g Erdbeeren  


Für die Creme:
1/2 Zitrone
200 g Frischkäse (17 % Fett)  
100 g Joghurt
50 g Sauerrahm
80 g Zucker
100 g Schlagsahne 

Für den Bröselboden:
Biskuits fein zerbröseln. Das geht am besten, indem man die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel gibt, den man mit einem Clip verschließt. Dann mit einem Nudelholz drüberrollen.

Butter und Milch in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Biskuitbrösel darunter mischen und auf 10 Gläser verteilen und etwas andrücken.

Erdbeeren waschen, trocken tupfen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwa 350 g Erdbeeren auf den Biskuitboden geben. Das sieht besonders hübsch aus, wenn man die Schnittflächen der Erdbeeren an das Glas legt. Die Gläser kalt stellen.

 

Für die Creme:
Die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Frischkäse, Joghurt, Sauerrahm, 70 g Zucker, Zitronensaft und 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme auf die Erdbeeren geben und glatt streichen. Restliche Erdbeeren und restlichen Zucker mit dem Stabmixer pürieren. Das Erdbeerpüree auf die Creme geben und verstreichen. Gläser bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.



Esst soviele Erdbeeren wie ihr könnt, bevor die Saison wieder vorbei ist! Nächste gibt es hier noch ein Erdbeerrezept, dann ein wenig alltagstauglicher.

Lasst es euch schmecken!
Anne

Montag, 26. Mai 2014

Klatschmohn




Hinter unserem Haus blüht der Klatschmohn. Und blüht. Und blüht. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lang sich die zarten Blütenblätter halten und selbst starken Regen überstehen. In der Vase macht er allerdings schnell schlapp. Wer sich die roten Blumen trotzdem ins Haus holen möchte, für den habe ich bei Rebecca auf sinnenrausch einen einfachen Nachmachtipp für Klatschmohn aus Seidenpapier entdeckt.

Sonntag, 20. April 2014

Osterlämmchen

Nach den vielen weißen Apfel- und Kirschblüten sahen wir noch andere weiße Fleckchen bei unserem Sonntagsspaziergang unterhalb der Teck. Die riesige Schafherde mit vielen neugeborenen Osterlämmern hörten wir schon von weitem. 
Dazu gibt's gar nicht viel zu sagen, außer: Ohhhh, wie süüüß sind die denn? Stellt euch dazu noch ein ständiges Mähen und Blöken vor. Abwechselnd ein dunkles, meckerndes von den Mama-Schafen und ein helles, leises von den Lämmchen. Faszinierend, wie die Lämmchen sich durch die Geräusche orientierten und ihre Mütter wiederfanden. Wir konnten uns lange nicht von dem süßen Anblick losreißen, wie die Lämmchen übermütig den Hang herunterhüpften.








Wie viele diese Lämmer haben Ostern wohl überlebt?

Habt ein wunderschönes Osterfest und viel Spaß beim Eiersuchen!
Anne

Samstag, 19. April 2014

Da brauchste gar nicht nach Holland fahren...

Wir hatten schon den ganzen Sonntag in Blüten gebadet, da erwartete uns am Abend auf der Rückfahrt ein weiterer wunderschöner frühlingshafter Anblick. Ich freue mich jedes Mal tierisch, wenn wir an einem Feld vorbeikommen, auf dem man selber Blumen schneiden kann. Und dann auch noch Tulpen, die definitiv zu meinen Lieblingsblumen gehören. 

In allen Farben blühten sie hier und gewährten Einblicke in ihre Kelche.

Wir schnitten natürlich Blumen, deren Kelche noch geschlossen waren. Teilweise erkannte man noch gar nicht so richtig, welche Farbe sie hatten, weil sie außen noch etwas grünlich waren. Überraschung! Wir haben jedenfalls einen ganz bunten Strauß zusammengestellt, so gefällt es mir am besten. 

Da musste echt gar nicht nach Holland fahren. Denn hier gab es sogar Berge im Hintergrund - das haben die dort nämlich nicht, hi hi.








Weil wir relativ spät nach Hause kamen und keine Lust mehr hatten, zu kochen, gönnten wir uns eine Pizza vom Italiener. Ich entscheide mich immer wieder für die Variante mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan und bereue es nie. Der Tulpenstrauß kam in eine Vase und durfte mit auf dem Balkon. Schon am nächsten Tag hatten die Tulpen ihre Kelche weit geöffnet und erfreuen uns heute immer noch.

Morgen gibt es zum Abschluss einen österlich daherkommenden letzten Teil vom Sonntagsspaziergang. Ich sag nur: määääh!

Ich wünsche euch frohe Ostertag mit Euren Lieben!
Anne

Sonntag, 13. April 2014

Sonntagsspaziergang #6: Blütenträume

Bevor das Frühlingsblütenwunder wieder vorbei ist, mussten wir heute unbedingt noch einmal in der Blütenpracht "baden". Mir geht das immer viel zu schnell mit dem Frühling.
In der Nähe von Nürtingen, wo die Schwiegermama wohnt, gibt es ganz wunderbare Obstwiesen. Apfel- und Kirschbäume sind dort in voller Blüte und auf den saftig-grünen Wiesen wächst Löwenzahn, Hahnenfuß und Wiesenschaumkraut. Es duftete herrlich. Zwischendurch ging es durch einen kleinen Wald, in dem der komplette Boden mit Bärlauch bedeckt war. Fast immer hatten wir einen schönen Blick auf die Burg Teck. Ein anderes Mal werden wir dort sicher mal hinwandern. Nachdem wir unzählige Fotos geschossen hatten, ging es zur Schwiegermutter, wo es Kaffee und Kuchen im Garten gab.












Zwei Neueinkäufe waren im Gepäck. Der Kapuzenpulli ist vom Klamottenschweden und ich bin jetzt schon glücklich damit. So ein kuschliger Pulli hat mir noch gefehlt. Und passenderweise blüht es auf dem Pullover auch noch!

Die Kameratasche habe ich mir auch am Freitag gekauft. Ich wollte endlich eine kompakte kleine Tasche für meine Kamera haben. Ich hatte mir zwar letztes Jahr diese Tasche bestellt, habe sie aber kaum benutzt, weil ich sie einfach zu groß, schwer und unhandlich finde. Die neue Tasche von Premium Pro ist vielleicht nicht so schick, aber dafür richtig praktisch. Mir ist das letztlich wichtiger. Die Lasche geht nach außen auf, so dass man die Kamera bequem am Gurt rausziehen kann. Innen gibt es eine kleine Tasche für Speicherkarten. Außen gibt es zwei Fächer mit Reißverschluss für Zusatzakkus oder das Smartphone. Theoretisch könnte man die Tasche am Gürtel tragen, das macht allerdings wenig Sinn, weil die Kamera zu schwer ist. Der Gurt ist recht bequem. Sie hat sogar einen Regenschutz. Für meine Zwecke ist sie perfekt. Ich brauche (noch) kein zusätzliches Objektiv, das ich unterbringen muss und ich nehme lieber eine zweite Tasche oder einen Rucksack, um mein restliches Zeug unterzubringen als eine zu schwere Kameratasche auf der Schulter zu tragen. Das war letztes Jahr in der Toskana mit der Betsy eine ziemliche Tortur. Und bei einem kurzen Spaziergang brauche ich ja auch fast nichts außer der Kamera.

So, noch vier Tage muss ich durchhalten, dann ist Ostern und danach habe ich eine Woche Urlaub. Die Vorfreude ist groß! Vorher folgen hier noch weitere Fotos vom Sonntagsspaziergang, denn es gab noch viel mehr zu sehen.

Habt eine gute Woche!
 
Alles Liebe,
Anne